Alles andere

Das entscheidende „Ja“

Ich wollte ja schon immer eine Katze. Ein plüschiger Schoßtiger für Kuschelstunden, aber dennoch selbstständig genug dass man ihm nicht immer das Händchen halten muss? Ein Traum!

In der Vergangenheit war dies jedoch entweder wegen allergischen Familienangehörigen und/oder restriktiven Mietverträgen nie möglich. Nun lebte ich jedoch schon ein paar Jahre recht glücklich solo, also wenigstens ein Punkt weniger der dagegen sprach!

Durch Corona wurde natürlich dieser Wunsch nach einem tierischen Gefährten der direkt mit einem lebt (nicht wie meine Fellnase im Stall ein paar Kilometer entfernt) und deswegen immer erreichbar wäre noch verstärkt. Besonders in dem ersten harten Lockdown im März 2020 wurde mir deutlich, dass ich neben Pony (und alle 2-wöchigen Besuch von meiner Schwester) eigentlich keine sozialen Kontakte pflegte, gerade in Bezug auf Berührungen! Womit ich normalerweise total zufrieden bin und auch nicht mehr möchte, aber wenn selbst das wegfällt, kann selbst die introvertierteste Seele etwas Entzugserscheinungen bekommen!

Ich hätte nie gedacht dass mir sowas tatsächlich zusetzen könnte, aber meine Schmerzensgrenze ist anscheinend 4-6 Wochen ohne „the human touch“ – also einfach das Bedürfnis ein anderes Lebewesen zu berühren. Als ich endlich wieder zu meinem Pony durfte wurde diese entsprechend auch geknuddelt was das Zeug hielt – was sie als absoluter Knuddel-Banause wenig attraktiv fand ^^;;;.

NUn gut, aber wieder zurück zum eigentlichen Thema: eigene Katze!

Also Monate später, fast ein Jahr (Februar 2021) nahm ich dann meinen Mut zusammen und fragte meine Vermieterin, ob ich eine Wohnungskatze halten dürfte. Ja, ich tue mir echt schwer mit Kommunikation wie man sieht, besonders bei Personen die mir gegenüber in einem Machtverhältnis stehen (Vermieter = Existenzangst Zuhause zu verlieren). Und (für mich) vollkommen überraschend bekam ich tatsächlich eine positive Antwort!!!

Ja, ich darf eine reine Wohnungskatze halten. Bedingung: darf nichts in der Wohnung kaputt machen was mir nicht gehört (glücklicherweise bis auf Wände, Böden und wenige andere Möbel eh alles meins) und es darf nicht schon im gemeinsamen Hausflur nach Katzenkot/-urin stinken. Verständliche Bedingungen, würde ich sagen.

Und damit nahm Anfang Februar das Projekt „Katzenhaltung“ seinen Lauf!

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