Environmental Enrichment

Gestaltung eines Katzenuniversum (Wohnungsumbau)

Ok, also die rechtlichen Weichen für die Katzenhaltung waren gestellt, nun ging es wirklich ans Eingemachte! Aber nur weil ich jetzt eine Samtpfote halten durfte, war ich noch lange nicht darauf vorbereitet. Nicht nur mangelte es mir an Fachwissen (Bücher waren natürlich schon bestellt und auf dem Weg 😉), auch meine 4 Wände waren bei weitem noch nicht bereit einen Stubentiger willkommen zu heißen.

Also ran an die Bouletten, würde ich sagen!

Das Grünzeug

War klar dass 8/10 meiner Pflanzen giftig für Katzen waren. Also große Verschenk-Aktion im Haus gemacht (Corona-bedingt wollte ich nicht weiter ausholen) und der Rest landete zu meinen (und ihrem!) Leid im Biomüll.

Sicherung von Möbel und Fenster

Spielende Katzen gehen ja nicht gerade zimperlich mit den Möbeln um. Deswegen sicherte ich alle Schränke soweit wie möglich an den Wänden und auch der Flachbildschirm bekam eine Kindersicherung verpasst. Einen Teil meiner Schränke wurde mit Vitrinentüren von neugierigen Samtpfoten gesichert und meine Fenster bekamen einen professionellen Kippschutz (https://www.kippfensterschutzsysteme.de/) da ich dort nicht bohren durfte und mir das Klemmzeug nicht sicher genug erschien.

Grundausstattung Katzenzeug

Da ich eine nicht gerade riesige Wohnung habe, wollte ich hier das meiste für meinen zukünftigen Mitbewohner herausholen. Mir war wichtig so viele Schränke begehbar wie möglich zu machen, sodass daraus die Idee entsprang meinen Wohnteiler im Wohnzimmer in den geplanten Kratzbaum zu etablieren. Damit war klar, der Kratzbaum sollte Deckenhoch sein, denn so konnte die Katze bis auf die oberste Etage des Raumteilers gelangen. Ansonsten waren natürlich noch andere Dinge wie Sitzkissen, Katzenklo, Trinkbrunnen, Erstausstattung an Futter & Co benötigt.

Bastelstunde & Individualgestaltung

Und dann natürlich sprengte meine Phantasie alle (körperlichen) Grenzen von mir. Hier ein Brett, da ein Kissen, Sisalbezug zum guten Halt… Man kann sich da ja schon austoben! Ohne Auto alles gar nicht so einfach (der Einkauf im Baumarkt mit anschließendem Weg zur Bushaltestelle und Busfahrt mit 2m Brett wird mir immer im Gedächtnis bleiben) und ich bekam Blasen an den Händen vom ganzen schrauben, nähen und kleben, aber ich muss gestehen, es machte auch ne heiden Gaudi und beschäftigte mich.

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